BRS Market Attractiveness Index SME Africa gestartet

BRS Market Attractiveness Index SME Africa

Im Rahmen der siebten Afrika-Konferenz im September 2019 an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg wurde die Zusammenarbeit zwischen den Projektpartnern des “BRS Market Attractiveness Index SME Africa” beschlossen und mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung auf den Weg gebracht.

Während der feierlichen Zeremonie unterzeichneten den “Letter of Intent”:

  • Prof. Dr. Jürgen Bode, Vizepräsident Internationalisierung und Diversität der H-BRS
  • Marc-Peter Zander (africon GmbH),
  • Bienvenue Angui (Bundesverband mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschlands e.V.) und
  • Burkhard Völkner (Ebner Stolz Partnerschaft mbB für Nexia International).

Professor Bode präsentierte den Anwesenden vor der Unterzeichnung in einem kurzen Vortrag die Besonderheiten des neuen Afrikaindex. Insbesondere hob er dabei die Ausrichtung des Index speziell auf die Bedürfnisse des Mittelstandes hervor. Gerade für diese Zielgruppe gestalte es sich bisher schwierig, einen ersten Eindruck von den Risiken und Potentialen afrikanischer Märkte zu gewinnen, da Information entweder zu allgemein für die besonderen Bedürfnisse des Mittelstandes waren, oder für ein erhebliches Entgelt beschafft werden müssten.

Hier soll nun der “BRS Market Attractiveness Index SME Africa” eine Lücke füllen, in dem eine für den Mittelstand angepasste Bewertung afrikanischer Märkte zu einem angemessenen Preis zur Verfügung gestellt wird.

Als zweite Besonderheit des neuen Index stellte Bode auch den für einen Index dieser Art außergewöhnliche Ansatz heraus, nicht nur Daten aus zweiter Hand auszuwerten, sondern selbst Daten zu erheben. Diese werden über die Netzwerke der Projektpartner und eigene Recherche in Afrika und Deutschland gewonnen.

Foto: A. Yasari


BRS-IIS_2+2-Programm

Unser Newsletter

Liebe Studierende,
liebe Alumni,
liebe Freunde des 2+2-Programms!

Seit kurzem können Sie die erste Ausgabe unseres Newsletters erhalten. Mit diesem und künftigen Newslettern möchten wir Sie einmal im Semester über interessante Neuigkeiten, Kommilitonen und Entwicklungen im Studienprogramm informieren.

 

Für die erste Ausgabe haben wir folgende Themen für Sie zusammengestellt:

  • Kurzüberblick zum 2+2-Programm
  • Neue Mitarbeiterin im Team der Programmkoordination
  • Interviews mit ZHU Cuiting (Alumna aus dem Jahrgang 2009) und WANG Shu (Alumnus aus dem Jahrgang 2012)
  • Jahrgang 2015 und Exkursion nach Aachen
  • Übergang des Programms in den neuen Studiengang „Betriebswirtschaft“
  • #ZeroHungerRun: Teilnahme am Spendenlauf der Welthungerhilfe in Bonn
  • Alumnitag 2018

 

Sie können den Newsletter hier unter unserem Newsletter Archiv einsehen und sich auch außerdem in unsere Newsletterliste eintragen, damit Sie in Zukunft den 2+2 Programm Newsletter als E-Mail erhalten.


Erstsemester mit sehr guten Deutschkenntnissen

Erstsemester mit sehr guten Deutschkenntnissen

Die Würstchen brutzeln auf dem Schwenkgrill. Daneben unterhält sich eine Gruppe junger Frauen bei einem Getränk, während auf der Wiese junge Männer mit einem mitgebrachten Ball kicken. Mit einer Grillparty werden die 24 chinesischen Studenten am Campus Rheinbach der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg begrüßt.

Von Leif Kubik Sie sind gerade erst aus der chinesischen Metropole Changsha angereist und haben allesamt zum ersten Mal deutschen Boden betreten. Der neue Jahrgang chinesischer Studierender aus dem 2+2-Programm der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg wird vor allem am Campus Rheinbach studieren. Zunächst starteten sie aber gemeinsam mit Programmleiter Professor Jürgen Bode und Programmkoordinator Karsten Heinrich bei einem Grillnachmittag in der Beueler Rheinaue in ihr erstes Auslandssemester.

“Die Studenten wurden in einem mehrstufigen Prozess ausgewählt. Zum einen mussten sie die ohnehin schon schwierige Eingangsprüfung der Elite-Uni in Changsha bestehen und dann haben wir sie noch einmal auf Herz und Nieren untersucht”, erläutert Bode das strenge Auswahlverfahren. Beim Start können sich die Neuen auch auf die Unterstützung ihrer Kommilitonen aus den älteren Jahrgängen verlassen.

Die so genannten “Study-Buddies” helfen als Tutoren: “Ich erkläre die Dinge, die mir selbst vor zwei Jahren Probleme bereitet haben”, berichtet zum Beispiel der 22-jährige Daiyi Qiu.

“In der ersten Woche ist unglaublich viel Administratives zu erledigen – von der Immatrikulation über die Eröffnung eines Kontos bis hin zu Miet- und Handyverträgen.” Was Qiu zu Anfang verblüfft hat, ist, dass offenbar nur wenige in Deutschland seine Heimatstadt kennen: “Die hat immerhin mehr als sieben Millionen Einwohner und ist damit fast doppelt so groß, wie Berlin.”

Changsha ist die Hauptstadt der Provinz Hunan, die als Herkunftsort unzähliger Wanderarbeiter bekannt geworden ist. ” Unsere Stadt erlebt einen wahnsinnigen Boom”, erklärt der frisch eingetroffene Weicheng Zhang, während ihm die Schweißperlen von dem gerade beendeten Fußballturnier die Wangen herunterrinnen.

Wie auch die anderen Neuen spricht der 21-Jährige bereits recht gut deutsch: “Ich bin immer wieder erstaunt über die Sprachkenntnisse”, sagt Bode. “Sie erlernen in nur zwei Jahren eine völlig neue Sprache. Auch, wenn man ja in China mit dem lateinischen Alphabet durchaus vertraut ist, und es Chinesen daher meist leichter fällt, eine europäische Sprache zu lernen als umgekehrt, ist das durchaus eine beeindruckende Leistung.”

Originalartikel und Photo: General Anzeiger Bonn – L. Kubik